Unsere Reise mit Kindern in der Transsibirischen Eisenbahn -Rückblick Teil 1

Dann fangen wir am Besten an mit einem Reiserückblicks unseres Abenteuers:

Eine Reise mit Kindern in der Transsibirischen Eisenbahn

Tag 1-4 Moskau

Am 1.7.18 ging es also los unser Reiseabenteuer, eine Reise mit Kindern in der Transsibirischen Eisenbahn quer durch Russland. Unser erstes Ziel sollte Moskau sein, naja das erste Ziel war Oslo, da unser Flieger am Abend von Oslo Gardermoen abheben sollte.

Das bedeutete noch 6 Stunden Autofahrt für uns und das ist ein Problem, da unsere Kleinste das Autofahren sogar nicht verträgt und nach einer Fahrt von mehr als einer halben Stunde, die Spucktüte braucht. Diesmal haben wir aber vorgesorgt und waren beim Arzt und sie bekam einen Antihistaminsaft verschrieben, da Antihistamine, also eigentlich ein Allergiemittel, auch gegen Reiseübelkeit helfen, wenn es rechtzeitig genommen wird. Und tatsächlich, nach so ziemlich 2 Jahren hatten wir die erste “Kotzfreie” längere Autofahrt mit ihr. Eine weitere Nebenwirkung ist, das es auch noch müde macht. So verschlief die kleine Maus einen Großteil der Fahrt.

Am Flughafen hatten wir so einige Probleme beim einchecken, die Kombination Sommerferienaushilfe und russische Flugliniensoftware, war nicht ohne, wir brauchten mehr wie eine halbe Stunde , bis die Kinder eingecheckt waren, da die Kinderreisepässe nicht elektronisch lesbar sind und per Hand eingetippt werden mussten und die Dame da irgendwelche Probleme hatte. Beim Rückflug dauerte das Ganze nicht mal 5 Minuten.

Der Flug ging gut , auch die Einreise und Passkontrolle ging ohne Probleme, allerdings mit dem erwarteten grimmigem Gesicht der netten Dame, tja ist schon doof Nacht um halb eins arbeiten zu müssen.

Unser bestellter Fahrer wartete schon auf uns und auch um dieses Zeit, mitten in der Nachts um eins- zwei, war Stau in Moskau. Unser Taxi war mit DVD ausgerüstet und Wasser zum Trinken gab es auch.

1.Tag unserer Reise mit Kindern in der Transsibirischen Eisenbahn-noch ganz ohne Eisenbahn-  Moskau

 

Unser Hostel Winterfell, lag sehr zentral fast direkt am Arbat. Sehr, sehr kleines enges Zimmer, aber zum Schlafen hat es gereicht und auch das Thema Winterfell aus Game of Thrones war gut umgesetzt.

Am nächsten Morgen es war der Geburtstag der Kleinsten, ihr zweiter , gingen wir erstmal in einem kleinem gemütlichen Cafe Frühstücken.

Geburtstagskuchen, dies Jahr etwas kleiner

Danach erkundeten wir die wunderschöne Stadt. Wir spazierten über den Arbat, einer der ältesten Fußgängerzonen in Moskau , mit vielen kleinen Geschäften und Straßenkünstlern. Puschkin hat eine ganze  Zeit in einem Haus auf dem Arbat gelebt.

Arbat

Danach bummelten wir zum Kreml wo ganz schön viel los war.

Wir gingen dann an den Fluss, der Moskva ,und machten eine schöne Rundfahrt mit dem Boot. Eine Stadt vom Wasser aus erleben ist immer wieder was Besonderes, man bekommt immer einen super Überblick und auch einen Blick den man so vom Land aus nie bekommt.

Überall waren gut gelaunte Fußballfans zu sehen, die erkannte man immer an ihren gut sichtbaren Fan ID, die sie um den Hals hängen hatten. Wunderbar so viele verschieden Nationen friedlich vereint zu sehen.

Danach bummelten wir zum Roten Platz, welcher wegen der WM nur durch Sicherheitskontrollen zu betreten war. Der Platz war ganz in WM Stimmung, nicht nur unzählige Fans, sonder auch verschiedene Stände, wo man auf Tore schießen konnte und noch vieles andere war dort zu finden.

Basilius Kathedrale und ganz schön was los zur Fußball WM auf dem Roten Platz

 

Auch sonst war überall die WM Stimmung zu spüren, überall waren Informationsstände aufgebaut und überall waren Volunteers zu finden, die bei Fragen, nicht nur für Fußball Fans, sondern für alle Touristen zuständig war.

Moskau zeigte sich äußert sauber und aufgeräumt, freundlich und hilfsbereit. Wie oft wurde uns alleine schon geholfen, wenn wir nur fragend durch die Gegend sahen oder wie oft war eine helfende Hand zur Stelle, wenn wir den Buggy mal wieder irgendeine Unterführung unter einer der Riesenstraße  rauf und runter tragen mussten. Eins ist Moskau nämlich nicht: Barrierefrei!

Moskau architektur, neu und alt Reise mit Kindern in der Transsibirischen eisenbahn
Tolle Stadt so ein Moskau

Am Abend hatten wir noch eine tolle Überraschung für das Geburtstagskind geplant, nämlich ihren ersten Besuch im Zirkus! Wir hatten online schon Karten bestellt, was auch nötig war , da die Vorstellung fast ausverkauft war, auch viel Fußballfans besuchten den Zirkus.

Wir haben die Vorstellung des Staatszirkus Nikulin, einer der ältesten russischen Zirkusse, gewählt. Wie erwartet sehr,sehr gute russische Artistik und ein wunderbarer Clown David Larible, wirklich Weltklasse. Wenn auch ein Clown mit nicht ganz lupenreiner Weste, wie ich später hier las.

Was nicht hätte sein müssen waren so einige Tiernummern und auch vor und in der Pause, wo es möglich war Fotos mit verschiedenen Tieren, wie Tiger, Bär und Affen , machen zu lassen. Also im Bereich des Tierschutzes ist da noch ganz,ganz viel im Argen in Russland, das sollten wir auch zu späteren Punkten auf unserer Reise mit Kindern in der Transsibirischen Eisenbahn feststellen mussten.

Die kleine Maus war ganz begeistert, schlief dann aber zur zweiten Hälfte der Vorstellung ein, war ein langer Tag und auch der Tag vorher war ja schon aufregend. Auf jeden Fall hat es ihr super gefallen und sie ist wie fast alle in der Familie ein Zirkusfan, wie es aussieht! Auch uns anderen hat es super gefallen.

2.Tag in Moskau

Heute ging es in den ZOO,der auch nur eine halbe Stunde Fußweg entfernt von unserem Hostel lag, allerdings ein Weg an einer lauten, großen Strasse entlang mit gefühlt tausend Unterführungen.

Der ZOO war ganz nett, wenn auch noch mit noch vielen Verbesserungsmöglichkeiten.

Nach einer schönen langen Mittagspause im Hostel, Nico war mal wieder zeitig unterwegs auf Fototour und auch die Kleinste hatte einiges an Schlaf nötig, gingen wir Nachmittags zum Gorki Park, na wer hat jetzt alles einen Ohrwurm?

“I follow the Moskva
Down to Gorky Park
Listening to the wind of change
An August summer night
Soldiers passing by
Listening to the wind of change”  Scorpions

Wirklich ein toller Park, mit vielen Sport und Spielmöglichkeiten. Keine Ahnung auf wie vielen Spielplätzen wir während unserer Reise waren, aber das bietet auch immer die Möglichkeit die Stadt anders zu entdecken, viele Einheimische kennen zu lernen und auch immer wieder zu sehen wie Kinder so ganz ohne gemeinsame Sprache kommunizieren. Wie universell Spielen doch eigentlich ist. Wann verlernen wir das eigentlich?

Danach hieß es noch packen, denn am nächsten Tag ging es dann wirklich los das Abenteuer Reise mit Kindern in der Transsibirischen Eisenbahn.

Moskau du hast dich als liebenswerte, laute, lebendige, junge Stadt gezeigt , ein toller Ausgangspunkt unseres Reiseabenteuers! Bestimmt nicht das letzte Mal gewesen das wir dich besucht haben,es gibt noch so viel zu entdecken!

 

Der Beitrag ist Teil der Blogparade: Aussergewöhnliche Urlaubsziele bei busymama, schaut doch mal rein!

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5 Kommentare

  1. Wow. So ganz voll Vorurteilen dachte ich, Moskau ist hässlich! Aber das Moskau das du uns hier zeigst ist echt schön! Danke für die tollen Einblicke!

    Mit den Tieren im Zirkus habe ich ein großes Problem… schade dass es hier kein generelles Verbot gibt!

    Ich freue mich schon auf deine weiteren Berichte!

    Liebe Grüße, Verena

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