Moskau- der letzte Tag unserer Reise mit der Transsib

Der letzte Tag unserer Reise mit der Transsib mit Kindern Teil 11:

Nachdem wir gegen 17.00 Uhr , mal wieder pünktlich auf die Minute, in Moskau ankamen, machten wir uns auf die Suche nach einem Taxi, ja wir wollten es nochmal versuchen!

Wir wussten ja diesmal wie viel es ungefähr kosten sollten und notfalls hätten wir ja auch die Metro nehmen können, nur die Rolltreppen in den Metrostationen, wollten wir mit Rucksäcken und Buggy eigentlich meiden. Unser Hostel lag ganz in der Nähe der Christus Erlöser Kirche, an der Moskva auf Höhe des großen Zar Peter Denkmals.

Der erste Taxifahrer und wir fragten schon gar keinen von denen die direkt auf den Bahnsteig warteten, sondern einen auf dem Parkplatz, der wollte 1500 Rubel, was wir dankend ablehnten. Der Zweite wollte dann für uns annehmbare 500 Rubel. War ein ganz netter , der uns bei der Fahrt durch die Stadt auch nochmal die Sehenswürdigkeiten erklärte. Mit diesem Fahrer machten wir auch gleich aus, das er uns am nächsten morgen abholte und das für einen guten Preis. Er wollte nicht in einen Stau geraten und so war es ihm ganz, ganz wichtig zeitig los zu fahren. 

Nachdem wir das Hostel fanden, das total versteckt im Hinterhof lag und auch wieder von außen und dem Treppenaufgang eher einen ziemlich herunter geklommenden Eindruck machte, aber wieder von Innen absolut überzeugte. Wenn auch wieder extrem enge Zimmer, also mehr wie eine Nacht wäre schon anstrengend gewesen, aber top sauber und  super gepflegter Sanitärbereich.

Nachdem Abladen des Gepäcks, machten wir uns noch mal auf die letzten Stunden in Moskau zu genießen. Gleich neben der Christus Erlöser Kathedrale gab es, wie so oft auf dem Gelände der Kirche einen wunderschönen Spielplatz, keine Ahnung warum es da so oft solche wunderbaren Spielplätze gibt, ob es mit den langen orthodoxen Gottesdiensten zu tun hat?

Auf jeden Fall nutzen die 2 Kleinen den Spielplatz und Nico konnte sich natürlich mit der Kamera austoben.

Danach bummelten wir noch einmal Richtung Arbat,wo sich ja unser Hostel am Anfang der Reise befand.

Genossen noch einmal die Atmosphäre auf dem Arbat, kauften noch einige Souvenirs und landeten dann ganz hungrig bei einem Italiener, etwas gehobener Preisklasse, mit einem der teuersten Mineralwasser welche ich je getrunken habe, aber immer noch bei weitem um einiges Preiswerter als ein Restaurantbesuch in Norwegen.

Nach dem tollen Essen machten wir uns auf dem Weg zum Kreml. Eindrucksvoll so im Dunkeln, diesmal auch ohne Fußball WM , also der Platz wieder ohne Sicherheitskontrollen zu betreten und die ganzen Fernsehübertragungswägen waren auch alle weg.

Nochmal ein Eis im Kaufhaus GUM genießen und an der Moskva entlang, ging es dann zurück zum Hostel. 

Am nächsten Morgen sollte uns der Taxifahrer halb sechs abholen und plötzlich als ich am Morgen um 5 auf dem Weg zur Dusche war, stand er plötzlich schon zum Abholen da. also mal was ganz Neues, ein Taxifahrer der viel zu früh da war, bisherige Erfahrungen waren eigentlich eher zu spät oder gar nicht.

Auf jeden Fall kamen wir ohne jeglichen Stau zum Flughafen und waren nun viel zu früh da, suchten uns erstmal was zum Frühstücken und mussten noch so einige Stunden vor dem Einchecken verbringen.

Das Einchecken funktionierte diesmal ohne jegliche Probleme, ich erinnere nur an den Versuch von mehr als einer halben  Stunde in Oslo beim Hinflug! Auch die Grenzkontrolle ging zügig ohne Problem von statten, diesmal sogar ein netter Grenzbeamter.

Nach einem Flug, bei dem die Kleinste schon vor dem Start eingeschlafen war. Landeten wir also wieder in Norwegen! Somit war unsere atemberaubende, interessanten Reise mit der Transsib quer durch Russland zu Ende.

Eine Reise die uns einen wunderbaren kleinen Einblick in Russland gab, eine Reise in der ich endlich mal meine irgendwann erlangten Russischkenntnisse anwenden konnte.

Ein Russland im Wandel zeigt, viel Luxus aber auch Armut, moderne Städte, denen man die Fußball WM ansah, aber auch Städte die wirklich ziemlich heruntergekommene Bereiche hatten.

 

Wo man wirklich oftmals aufpassen musste, wegen des Verkehrs oder auch wenn einfach mal ein Gullydeckel plötzlich auf dem Gehweg fehlte. 

Ein wunderbare Reise mit der Transsib, eine wundervolle Erfüllung eines Wunsches von mir. Es war sicher nicht das letzte Mal das wir mit der Transsibirischen Eisenbahn fahren werden, muss ja nicht wieder solange sein. Vor allem im Winter möchten wir es dann noch einmal erleben.

Wir vier in Wladiwostock

Die letzte Etappe mit der Transsibirischen Eisenbahn

 

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11 Kommentare

  1. Ohhh nach Moskau will ich auch unbedingt mal noch. Die Sehenswürdigkeiten sind sooo schön! Dein Beitrag und die Bilder verstärken den Wunsch nur noch mehr. Jetzt hab ich Fernweh, danke 😀

  2. hihi, ich kenne das zu gut … ich habe nämlich schon als Kind französisch gelernt und das eigtl. auhc sehr gut, aber dadurch, dass ich dann kaum mehr mit der Sprache in Berührung war, außer in der Schule (und das ist laaaaange her!), wäre so eine Gelegenheit, die Sprache wieder anzuwenden echt toll!

    eure Reise selber aber finde ich auch nach wie vor spannend und toll, dass ihr uns durch eure Berichte und Fotos mitgenommen habt 🙂

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com

  3. Die Bilder von Moskau, sehen erstaunlich aus! Ich selber nach Moskau im nächsten Monat aber ich muss zugeben, dass mich die Kälte einschüchtern würde, da ich eher ein Sommermensch bin. Denkst du ich sollte abwarten, oder würde das noch gehen?

  4. Liebe Ina
    Oh, wie toll. Die Transibirische Eisenbahn und Moskau stehen auch ganz, ganz weit oben auf meiner Liste. Die Fotos sind so schön. Toll auch, dass ihr dann doch noch einen Taxi gefunden habt, mit einem günstigeren Preis. Oh, das mit den Gullys habe ich auch schon gehört, das kann echt gefährlich sein.
    Jetzt muss ich gleich ein bisschen durch deine Beiträge über eure Reise mit der Transib schmöckern.
    Alles Liebe Lena

  5. Ich finde das bewundernswert, wie ihr mit eurer Kinderschar Urlaub gestaltet. Für Kinder ist es, finde ich, so wichtig, andere Kulturen und Lebensweisen kennenzulernen. Tolle Sache.

  6. Wow das sieht ja super aus, wir waren dieses Jahr in den Hotels….. . Nach Russland wollte ich auch schon immer mal, irgendwie bin ich noch nicht dazu gekommen

  7. Liebe Ina,

    das mit dem Taxifahrer ist ja wirklich krass. Der eine will gleich 1000 Rubel mehr. Gut, dass ihr abgelehnt habt. Die Bilder sind wirklich toll geworden. Da bekomme ich auch Lust mal eine Reise nach Russland zu machen.

    Liebe Grüße,
    Mo

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