Neue Verbote in Rom

Seit Mitte November gibt es einige neue Regeln und Verbote in Rom, die auch die Touristen betreffen. So kann das nächtliche Bier auf der Strasse nun teuer werden.

Die Regeln und Verbote findet man hier auf den offiziellen Seiten der Stadt

Folgende Verbote gibt es nun zusätzlich:

  •  in Brunnen schwimmen, klettern oder beschädigen
  • Monumente beschädigen oder klettern
  •  das Trinken von Alkohol aus Glasflaschen auf öffentlichen Straßen, in Verkehrsmitteln und Grünflächen nach 22:00 Uhr
  • nach 23:00 Uhr das Trinken von Alkohol aus jeglichen Behältnissen
  • das Ausschenken von Alkohol in Clubs und Bars nach 2:00 Uhr bis 7:00 Uhr
  •  organisierte Touren durch Bars, die sogenannten Alkohol Touren
  •  das Anbieten von inoffiziellen Touren für Touristen
  • Verbot für die verkleideten Gladiatoren Geld zu nehmen für Fotos mit Touristen
  • auch der Verkauf von Getränken und Speisen auf der Strasse von den fliegenden Händlern
  • Hundehalter müssen die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner wegräumen
  • Graffiti und kleben von Plakaten ungenehmigt ist ebenso verboten

Die Verbote werden mit Geldstrafen bis 400 Euro geahndet oder einem Platzverweis bis 48 Stunden, bei Wiederholung bis zu  60 Tage.

Durch die Regeln und Verbote soll die Lebensqualität in Rom erhöht werden und auch die Einwohner Rom geschützt werden. Die Verbote und Regeln sollen für mehr Respekt für die wertvollen Güter der Stadt sowohl von Einwohner wie auch Touristen fördern und wie es auf der Homepage heißt:”Die Gesetze, die Gemeinschaft und den Schutz der Rechte von wehrlosen Personen fördern”, es gibt auch eine Passage über Prostitution, die nicht nur für Ruhe in der Stadt sorgen soll sondern eben auch die Prostituierten schützen soll vor Ausbeutung und Menschenhandel.

Ich finde es ja irgendwie witzig das von 22.00 Uhr bis 23.00 Uhr Alkohol nicht aus Glasflaschen erlaubt und nach 23.00 Uhr dann ganz verboten, würde mich wirklich mal interessieren was da die Hintergründe sind.

 

Was sagt ihr denn zu den neuen Verboten in Rom? Ich finde es ja gar nicht so schlecht, gerade diese penetranten Verkäufer von Wasser und anderen Sachen haben schon genervt.

Wenn ihr schon immer wissen wollte was mit dem Geld im Trevi Brunnen passiert findet ihr das hier:

Was passiert eigentlich mit dem Geld im Trevi Brunnen?

 

 

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6 Kommentare

  1. Das Alkoholverbot zwischen 22 und 23 Uhr klingt wirklich sehr schräg! Und das nächtliche Komplettverbot… bin mal gespannt, ob das so wirklich durchgesetzt wird, kann ich mir für Italien gar nicht vorstellen… Was die Wasserverkäufer angeht: Super! Habe diesen Sommer so einige mit aufgefüllten Flaschen gesehen, schön, dass das damit verschwindet!
    Liebe Grüße
    Tatiana

  2. Huhu,

    das ist wirklich ein interessanter Beitrag, da man die Verbote anderer Städte/Länder ja sonst gar nicht richtig mitbekommen würde. Das mit den Hundehaufen finde ich toll,weil die Tretmienen echt fies sind und auch die anderen Verbote finde ich nachvollziehbar. Die Höhe der Geldstrafen sind für manche Dinge aber extrem. Klar, wenn man die Gebäude zerstört nicht, aber für einen Hundehaufen 400 EUR? WOW!

    Lg
    Steffi

  3. Hey liebe Ina,

    ich finde die Verbote gar nicht mal so schlecht. Diese Sauftouren sind echt nicht schön und wer in dieser schönen Stadt lebt, der hat auch keine Lust Nachts ständig von vollgesoffenen Touristen aus dem Schlaf gerissen zu werden.
    Aber mal ehrlich. Jeder (!) Hundehalter sollte auch ohne Verbot die Hinterlassenschaften seines Hundes entsorgen. Ich habe selber einen Hund und für mich ist das selbstverständlich. Schließlich möchte ich auch nicht in so einen stickenden Haufen treten müssen.
    Allerdings finde ich es auch gut, dass nicht nur die Bewohner Roms geschützt werden, sondern auch die Touristen selber.

    Liebe Grüße,
    Mo

  4. Hallo Ina,
    es gibt ja viele Städte, die sehr viele “Sauf-Touristen” anlocken. Gefühlt verschiebt sich der Ballermann immer mehr in die Metropolen Europas. Wir haben das erst wieder in Prag erlebt, wo viele Einheimische aus der Innenstadt wegziehen, weil die Gelage vor ihrem Schlafzimmerfenstern mittlerweile einfach zu heftig sind. Und was ist eine historische Innenstadt wert, wenn dort nur noch Touristen zu finden sind und keine Locals, die den Charme der Stadt ausmachen? Daher finde ich es ganz gut, wenn sich Rom nun dagegen wehrt und versucht, dieser Entwicklung entgegenzuwirken.
    Sonnige Grüße,
    Francis

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