Fotografie für Einsteiger: ein kleiner Leitfaden für alle Neuanfänger und Neugierige.

Die Fotografie kam in den letzten Monaten hier etwas zu kurz und wenn ich ehrlich bin habe ich auch ein wenig den Fokus verloren. Ich denke auf einem Reiseblog sollte, wenn es um die Fotografie geht, die Reisefotografie im Vordergrund stehen. Schließlich wollen wir von unseren Reisen tolle und spannende Bilder mitbringen! Ich möchte also noch ein mal ganz zurück zum Anfang, um die Grundlagen und die Techniken dahinter noch einmal zu erörtern.

Ich kann mich noch erinnern, wie es war als ich mit der Fotografie anfing. Es war aufregend, es war faszinierend, aber irgendwie total frustrierend. Die wenigsten Bilder waren o.k. und der Rest war furchtbar. Wenn ich meine Bilder mit den anderen im Internet verglich, was das schon sehr frustrierend. Aber klar das die Anderen bessere Bilder machten, schließlich hatten die auch wesentlich bessere Kameras! Man bekam ja auch ständig gesagt, dass man unbedingt diese oder jene Kamera kaufen sollte. Dazu natürlich noch einen ganzen Sack voller Objektive und eine Menge anderen Kram.

Aber ist es wirklich so, dass man unbedingt eine bessere Kamera braucht? Und warum liegen Fotografen gerne im Dreck? Wieso warten Fotografen immer auf den richtigen Zeitpunkt und wieso ist es nicht völlig egal, aus welcher Richtung das Licht kommt?

Diese und viele andere Fragen möchte ich in dieser Reihe erörtern. Es wird kleinere Lektionen geben, in denen wir den fotografischen Blick erlernen, ich erkläre die Funktionen der Kamera und natürlich werde ich auch auch erklären, was es mit den Objektiven auf sich hat und selbstverständlich gibt es auch noch unzählig viele Tipps aus meinem Fotografiealltag.

Ich möchte einen Leitfaden erstellen, den Anfänger nutzen können, um sich zu orientieren. Ich selber war damals ziemlich orientierungslos. Nicht selten lässt ein Anfänger-Handbuch viele Fragen offen und wenn man weitersucht, stößt man oftmals nur noch auf “Spezialliteratur”, die einem ganz schön dumm dastehen lässt. Diese Lücke möchte ich schließen.

Der erste Beitrag, den ich in den nächsten Tagen veröffentlichen werde, beschäftigt sich mit der Wahl der Kamera und den Funktionen und Einstellungen. Ohne Kamera kann man nicht fotografieren. Ich möchte erklären, warum ein Smartphone nicht zum Fotografieren geeignet ist und worauf sonst noch so zu achten ist.

Weiter geht es dann mit dem Belichtungsdreieck und der Frage, was ein gutes Foto eigentlich ausmacht. Das klingt alles nach einer Menge Arbeit, aber viele dieser Texte existieren bereits. Sie müssen nur noch überarbeitet und ordentlich verlinkt werden.

Falls ihr Themen habt, die euch besonders brennend interessieren, dann schreibt es doch bitte in die Kommentare. Ich werde versuchen auf alle Vorschläge einzugehen.

2 Kommentare

    1. Hallo,
      das wäre tatsächlich mal ein tolles Thema für einen Beitrag! Danke für diese gute Idee!
      Kurz und knapp dazu: die Objektivwahl ist abhängig von den eigenen Vorlieben und der Motivwahl. Ausschlaggebend ist hier die Brennweite. Möchte man viel auf des Bild bekommen, dann ist eine kurze Brennweite natürlich besser geeignet. Allerdings hat man dann unter Umständen ein paar perspektivische Verzerrungen. Da hilft nur mehr Abstand, oder man nimmt eine Normalbrennweite (um 50 mm) und mach ein Panorama aus mehreren Einzelbildern.
      Bei Portraitaufnahmen würde ich von kurzen Brennweiten absehen, weil sonst die Leute sehr dich aussehen könnten. Hier kommt es aber auch wieder auf die Perspektive an. Bei einem leichten Teleobjektiv kann man sehr schön den Hintergrund weichzeichnen, was ja bei Portraits sehr beliebt ist.
      Du siehst also, es gibt keine wirkliche Regel, sondern nur Erfahrungen und Kreativität. 🙂 Ich habe aber gerade richtig Lust bekommen, den Beitrag zu schreiben. 🙂

      Liebe Grüße
      Nico

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