Interrail Teil 3 von Kroatien nach Slowenien

Interrail ging also weiter. Gemütlich fuhren wir mit dem Nachtzug mit Ziel Zagreb. Es ist so fantastisch die wunderbare Rumänische Landschaft an einem vorbeiziehen zu sehen und dabei gemütlich zu liegen.

15.7.

Wir sollten um 4.50 Uhr in Budapest ankommen , aber irgendwie hat mein Handy nicht so funktioniert wie es sollte , dass uns erst der Schaffner um 4.30Uhr weckte, als er uns unsere Tickets wieder brachte. Uiii aber wir bekamen es  gut hin in 20Minuten alle zu wecken und uns zum Aussteigen fertig zu machen.
Der Zug war pünktlich, das war eigentlich meine Befürchtung das wir den Zug nach Zagreb nicht erreichen , aber kein Problem!
Leider war noch kein Bäcker oder sonstiges Geschäft auf, so dass wir nicht soviel zum Frühstück hatten, aber das ging auch vor allem da die meisten im nächsten Zug noch weiter schliefen.

Dadurch gingen die 5 1/2 Stunden recht zügig vorbei.
Auf dem letzten Stück der Strecke hatten wir noch teilweise Schienenersatzverkehr, kamen dadurch dann eine halbe Stunde später an.
In Zagreb hatten wir ein Zimmer nicht weit vom Bahnhof entfernt. Da das Zimmer noch nicht ganz fertig als wir kamen, wurden wir in einem gegenüberliegenden Kaffee eingeladen. Wieder ein praktisches Zimmer,für nur zum Schlafen absolut zu empfehlen.
Danach gingen wir die Stadt erkunden, eine wunderschöne Stadt und wie wir es schon kannten nette, freundliche, kinderliebe Menschen.

Wir sahen uns auch die Kathedrale an. Dort wurde unser Jugendliches Kind hinaus gebeten, da zu leicht bekleidet! Merke: Immer lange Bekleidung mit dabei  haben wenn Kirchenbesuch auf dem Plan steht!

 

Modell Zagreb

Wir fanden dann ein total leckeren Hamburgerladen Submarine,der auch noch öko war und auch lecker vegane Burger hatte, für den lieben Ehemann. Jaja die verschiedenen Essensvorlieben unter einen Hut zu bringen war nicht immer sehr leicht!
Jedenfalls gab es da die leckersten Pommes, die ich je gegessen habe!

Finja war dort von einem Maler begeistert der da nebenan seine Bilder verkaufte und kam etwas ins Gespräch mit ihm und bekam auch eine Zeichnung geschenkt.
Dann kam plötzlich ein Sturm und Regen auf, sodass dem Maler seine Bilder nur so herum flogen. Auch da zeigte sich wieder wie nett die Leute waren, alle halfen mit sie wieder einzusammeln.

16.7.


Nico ging mal wieder vor Sonnenaufgang auf Fotowalk.Die Resultate sind wie immer auf seiner Webseite zu sehen.
Unser Zug ging heute um 12.40Uhr nach Ljubljana und so hatten wir den Vormittag nochmal um die Stadt an zu sehen.
So gingen wir zum Markt. Ich liebe diese Märkte im Süden Europas, mit allem was man an Essen so finden kann.

Wir deckten uns noch mit einer Menge Obst ein und schon hieß es Tschüss Zagreb!
Diesmal nur ein kurzer Kroatischer Besuch, aber wie schon das letzte Mal einfach nur toll, nette Menschen die stolz ihr Land präsentieren, am Ende eines Gesprächs wird immer gewünscht:” Enjoy Zagreb, enjoy Croatia!”

Zagreb lädt zum nochmaligen Besuch ein, der kurze Aufenthalt war nett und hat uns neugierig gemacht . Wir kommen bestimmt wieder.
Die Fahrt nach Ljubljana dauert nur 2Std u.20 Minuten,also echt nur ein Kurztrip heute.

Slowenien

Erst war es etwas schwierig Plätze im Zug zu finden, da die regulär gekauften Tickets immer eine Platzreservierung beinhalten, aber zum Schluss haben wir noch ein Abteil gefunden u. alle außer mir schliefen ganz schnell ein u. verschliefen die tolle slowenische Landschaft!

Ich liebe es durch diese Gegend  zu fahren, grün, grüner am grünsten gilt da nur!
Die Fahrten durch Slowenien haben mir am Besten gefallen!
So sind wir nach einer entspannten Fahrt gut in Ljubljana angekommen.
Unsere über Airbnb gebuchte Unterkunft lag gut 40Minuten vom Bahnhof entfernt, dazu noch ordentlich warm.

Das Zimmer war Teil eines Hostels und stellte uns erst vor ein Rätsel, nämlich es hatte nur ein Bett und ein Sofa und die dringend benötigte Waschmaschine war auch nicht zu entdecken.

Aber nach einem Anruf beim Vermieter, zeigte sich dann das Sofa konnte man ausklappen u. die Waschmaschine befand sich in der anderen Etage.
Ein wunderschöner gemütlicher Garten mit Hängematte gehörte zum Haus.
Das aller Beste für mich war: Endlich wieder Leitungswasser trinken zu können!Einfach nur herrlich und fast so gut wie das Norwegische! Ja die Kleinigkeiten sind es die man vermisst und dadurch wieder wertschätzen lernt, vor allem unser Kind Nr.3 hat sich über das Wasser gefreut, sie mag nix mit Kohlensäure und stilles Wasser aus der Flasche schmeckt ihr oftmals nicht.

17.7.

Eigentlich wollten wir heute zu den Höhlen von Postejna, aber da wir unsere Weiterfahrt umändern mussten und so den ganzen Preis im Bus nach Triest bezahlen mussten, statt nur eine gewisse Reservierungssumme, doch waren die Plätze für Interrailer schon alle voll gebucht. Leider ist die Buchung nur vor Ort möglich und nicht per Internet . Das ganze heraus zu finden hat auch noch ewig dauerte.

Ich wurde von dort nach da geschickt und wieder zurück und dazu noch so unfreundliche Leute, ganz das Gegenteil zu den 2 vorherigen Ländern, entschieden wir uns in Ljubljana zu bleiben.
War auch eine gute Entscheidung, eine sehenswerte Stadt . Eine malerische Stadt am Fluss Ljubljanica , auf Deutsch heißt sie Laibach, aber wörtlich übersetzt die geliebte Stadt, das passt ganz gut wie ich finde.

 

 

Wir besuchten das Museum of Illusion was echt lustig und sehenswert war.

Jepp wir haben Superkräfte, jedenfalls manchmal.

Besuchten die Burg, fuhren dort hoch mit der Standseilbahn und chillten den wirklich warmen restlichen Nachmittag im Garten unserer Unterkunft.

 

18.7.

Da nahmen wir den zeitigen Zug nach Koper, der einzigen Hafenstadt Sloweniens. Der Zug schon kurz nach 6 Uhr und fuhr dann 2 Stunden 20Minuten.

Das ist das Schöne an Slowenien, man ist wirklich in Kürzester Zeit sowohl am Meer oder auch in den Bergen und alles per Interrail.
Das Wetter war herrlich und so blieben wir den ganzen Vormittag am Strand, aber so gegen Mittag hatten die Wasserratten dann genug und so fuhren wir mit dem Nachmittagszug schon zurück, am Nächsten Tag wollten wir nämlich wieder baden, diesmal dann aber an einem See.

 


Zurück war dann noch Schienenersatzverkehr, aber da der Bus ohne Stopp durch fuhr waren wir viel schneller wieder in Ljubljana!
Ich bekam dann plötzlich einen Anruf aus Italien , von unserer geplanten Unterkunft in Genua, man und ich dachte schon ich spreche schlecht Englisch. Jedenfalls kamen da so einige extra Bezahlungswünsche und alles nur Barbezahlung und irgendwie sehr, sehr merkwürdig und so entschlossen wir ganz spontan, das unsere Reise nicht nach Genua gehen wird.
Also suchten wir uns eine andere schöne Stadt in Italien und fanden ein sehr, günstiges Hotelangebot in der nähe von Bologna zur großen Freude der Kinder mit Pool, dazu später mehr. Solche Plan Änderungen gehören irgendwo dazu beim Interrail

 

19.7.

Heute ging es wieder Baden, diesmal aber an den Bleder See, einem der Interrail Hotspots übrigens!

Über dem See thront die Burg von Bled.

 

Der Bleder See hat 2 Bahnhöfe, von Ljubljana kommt man in nur 45min nach Lesce Bled, um dann an den See zu kommen, fährt von dort ein Bus.

Der Zug hatte Verspätung und der Bus fuhr uns somit kurz vor der Nase weg, weil warten auf den Zug geht ja nicht.

Wiedermal ein Zeichen des slowenischen Services der sich so oft von keiner guten Seite zeigte! War jetzt nicht so schlimm, nur eine halbe Stunde warten.
In Bled gingen wir erst mal einkaufen, wir wollten dann nämlich am See picknicken.

Am See gingen wir dann ins Seestrandbad, welches sehr schön angelegt ist. Viel Schatten zu bieten hatte, wichtig bei diesem herrlichem Wetter.

Der See bot für alle was, Plantschbecken, Rutschen oder einfach nur Schwimmen!

Die Kleinste Maus hatte nach dem gestrigen Badeerlebniss heute aber gar keine Lust zum Baden und genoss einfach die Wiese, die Leute ringsherum und schlief dann auch irgendwann ein .

 

 

So genossen wir einen wunderschönen Tag am See. Die Gegend um den See lädt regelrecht dazu ein, dort noch einmal hin zu kommen, da gibt es noch viel zu entdecken!
Auf dem Rückweg entdeckten wir, das wir sogar 2 Stationen eher aussteigen können, da der Bahnhof dort an der Bahnstrecke entlang ging  wo unsere Unterkunft  war. 40Minuten Fußmarsch in der Hitze gespart, Klasse!
Dann hieß es packen , was inzwischen absolut routiniert geschah.Am nächsten Tag ging es weiter per Interrail nach Italien

 

Hier die anderen Beiträge zu unserer InterRail Tour 2017:

1.Teil

2.Teil

4.Teil

5.Teil

6.Teil

14 Kommentare

  1. Boah ich platze gerade vor Neid. Nicht nur, dass Kroatien und SLowenien mich landschaftlich reizen würden, auch die Reise mit dem Interrail macht mich tierisch neidisch. Und das alles trotz Kind. Mit meinem Sohn würde ich mich solche Reisen einfach noch nicht trauen. Großen Respekt dafür. Ein toll geschriebener Bericht!

    LG Benny
    http://www.movicfreakz.de

  2. Hi,
    was für ein toller Bericht mal wieder! Es ist so toll so mehr über eure Reise zu erfahren 🙂
    Finde du schreibst die Berichte richtig toll, kann mir alles sehr gut vorstellen.
    LG
    Larissa

  3. Danke für dein Reisetagebuch. Ich bin so ein Hosenscheißer – seit ich meine kleine Nora habe, sind wir nicht mehr richtig verreist. Ich will sie nicht aus der Routine reißen und habe Bammel, dass sie mich unterwegs niederschreit. Du scheinst ziemlich gechillte Kinder zu haben. Ich war vor 2 Jahren in Slowenien und es mir dort super gut gefallen. Das Essen war auch super!

    1. Na so gechillt ist sie gar nicht, aber bei ihr ists wichtig das wir um sie herum sind und damit ist alles ok, ein großer Vorteil ist das ich sie noch stille und damit ist das aller Wichtigste immer dabei ;-). Die Großen sind ja so groß das jedes Abenteuer recht ist.

      LG Ina

  4. Slowenien hat uns auch besonders gut gefallen, schade dass der Großteil eurer Familie die Zugfahrt verschlafen hat 😉
    Richtig witzig ist auch das Bild aus dem museum of illusions!!!
    Schöner Bericht. Beste Grüße,
    Fridolin & Janine von a-fabulous-world

  5. Liebe Ina,
    ich mag deine Berichte sehr gerne, und freue mich um so mehr, wenn die Interrail Reisen weiter gehen. Picknick an diesem schönen Bleder See mit der herrlichen Burg, ein Traum. Schade, dass es mit den Höhlen nicht geklappt hat. Aber die Stadt Ljubljana sieht auch sehr interessant aus.
    Liebe Grüße, Selda.

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