Freizeitspione in Havelberg

Ganz spontan, am Dienstag der erste Kontakt per Mail und am Samstag waren wir schon in Havelberg. Es  ging es für uns also in den Elb-Havel-Winkel, genauer gesagt in die Hansestadt Havelberg. Wir hatten einen speziellen Auftrag, wir waren unterwegs als Freizeitspione!

Freizeitspione -die besten Freizeitaktivitäten im Elb-Havel-Winkel

In der Region Elb-Havel-Winkel startete im Mai 2019 die Aktion, in der die besten Freizeitaktivitäten ermittelt werden sollten. Einwohner und Touristen nominierten die verschiedensten Aktivitäten von Radtour bis Freizeitbad und bis zur letzten Woche lief ein Voting von 34 verschieden Freizeitangeboten. Die 14 Gewinner des Votings werden nun mit verschiedenen Bloggern und den Freizeitspionen Björn Gäde, Jenny Freier und Marina Heinrich, alles 3 Verantwortliche für den Tourismus in der Region, getestet.

Wir Blogger testen nicht nur und schreiben dazu im Blog und auf unseren sozialen Medien, sondern füllen auch jeweils dazu Fragebögen aus und wer dort die meisten Punkte erhält ist dann der Gewinner!

Unser Wochenende als Freizeitspione:

Wir reisten am Samstag in Havelberg an, diesmal wieder mal mit dem Auto, der Hund blieb zu Hause, unsere große Tochter durfte Hundesitter spielen.

Besonders ich, Ina, habe mich gefreut, das es genau diese Region war, die wir besuchen durften, denn ganz in der Nähe bin ich geboren. Genauer gesagt in Rathenow, wo ich echt schon lange nicht mehr war und die ersten 10 Jahre meines Lebens verbrachte! Es war so schön mal wieder den dortigen Dialekt zu hören und auch sonst erinnerte mich vieles an die Kindheit, schon ein schönes Gefühl! Ob es die Backsteinbauten waren oder die Havel, in der wir als Kinder immer badeten. Wirklich toll mal wieder in diese Region zurückzukehren!

Passenderweise waren die Sachen die wir testeten natürlich auf Familien mit Kindern zugeschnitten und die Kinder freuten sich schon sehr viele tolle Sachen erleben zu dürfen.

ELCH

Foto: Jenny Freier   Das Erlebnispädagogische Centrum in Havelberg-ELCH

 

Nachdem wir etwas verspätet ankamen-ich sage nur Autofahren und Kind Nr.4, das wird nie ein wirkliches Traumpaar!- Wurden wir von Björn, Jenny und Marina begrüsst. Wir brachten unsere Sachen in unser Zimmer im ELCH, dem Erlebnispädagogisches Centrum Havelberg, passend für uns “ehemaligen Norweger” und war die Unterkunft schon die Erste der Freizeitaktivitäten und nicht nur die Übernachtung in diesem Haus gehörte zum Test, sondern auch eine Kanufahrt auf der Havel am nächsten Morgen.

Das Haus gehört Der Paritätischen und ist eine gemeinnützige Bildungseinrichtung, die 67 Betten anbietet. Mehr zu den einzelnen Freizeitaktivitäten kommt später in eigenen Blogbeiträgen.

Auf jeden Fall ein tolles Haus, eine ehemalige Schule, mit wunderschöner Lage  auf der Altstadtinsel direkt an der Havel. Einen wunderschöner Ausblick aus dem Zimmer konnten wir dort genießen, direkt auf den Fluß.

Haus der Flüsse

Das Haus der Flüsse

Wir gingen erst einmal gemeinsam essen und lernten uns kennen. Danach stand dann ein Besuch im Haus der Flüsse an. Das Informationszentrum des Biosphärenreservats Mittelelbe, denn nicht nur die Havel prägt Havelberg, sondern auch die Elbe.Dort im Haus der Flüsse kann man die Landschaft der Flusslandschaften kennen lernen, die verschiedenen Tiere und Pflanzen und das alles Multimedial. Wir bekamen eine lehrreiche und interessante Führung von Herrn Dr. Erik Aschenbrand durch das Haus und es machte uns viel Spaß!

Foto: Jenny Freier

 

Sowohl die Ausstellung im Haus wie auch das Außengelände sind sehr interessant. Der Eintritt in das Haus der Flüsse ist übrigens gratis!

Foto: Jenny Freier
Die Freizeitspione im Aussengelände des Hauses der Flüsse

Erlebnisbad Havelberg

Der Sprungturm im Erlebnisbad

Danach ging es zum großen Highlight der Kinder: dem Erlebnisbad Havelberg! Das Wetter zeigte sich zwar nicht von der allerbesten Seite, die Sonne fehlte an diesem Nachmittag, aber die Temperatur stimmte. Das hatte auch den Vorteil, das wir fast ganz alleine waren im Bad und ausgiebig testen konnten.

Freibäder sind für unsere 2 Jüngsten immer ein großes Erlebnis, denn sie sind ja in Norwegen geboren und dort findet man kaum Freibäder, in der Region wo wir lebten in Trøndelag gibt es keines.

Das Erlebnisbad Havelberg überzeugte mit einem großen Bad mit viel Angebot von Planschbecken bis 40m langer Rutsche, für jeden was dabei und wir haben es ausgiebig genutzt das kühle Nass!

Dann ging es zurück zur Unterkunft und dort wurde sowohl das Haus erkundet und auch der Spielplatz der unweit des Hauses liegt.

Slawenspielplatz Havelberg

Auf dem Slawenspielplatz

Der Landschaftlich toll gelegene Spielplatz auf der Landzunge in der Hansestadt Havelberg, machte den Kindern große Freude. Der Spielplatz an alte Zeiten erinnernd stellt die Welt der Slawen da in vier verschiedenen Bereichen von Fischereiplatz bis zum Slawendorf, ein richtig toller Abenteuerspielplatz zum austoben.

Foto: Jenny Freier

Danach spielten wir noch Airhockey und Billard im ELCH bevor wir müde und geschafft ins Bett fielen.

Am Sonntag Morgen machte sich Nico mal wieder zeitig auf zur Fototour durch Havelberg und auch unsere Kleinste war mal wieder zeitig wach! Nach einem wunderbarem Frühstück im ELCH ging es gleich weiter mit den Freizeitspionen.

Fünf Insel Tour mit dem Kanu (ELCH)

Foto: Jenny Freier   Vorfreude beim kleinstem Freizeitspion

Ein sportlicher Start in den Tag stand uns bevor, denn es ging mit dem Kanu auf der Havel zu den 5 Inseln der Hansestadt Havelberg. Also Schwimmwesten an und los ging es. Wir paddelten in einem 10 Mann Kanu mit Jörg Thiemann dem Chef des ELCH, dem Erlebnispädagogisches Centrum Havelberg mit  2 von den 3 anderen Freizeitspionen.

Foto: Jenny Freier
Zu hören bitte! So geht das mit dem Paddeln!
Foto:Jenny Freier
Kanutour auf der Havel

Es war eine interessante Tour und Hr. Thiemann erzählte viel Wissenswertes über die Stadt Havelberg und die Natur der Havel, dort merkte man schnell das er in der Vergangenheit Lehrer war. Die 1,5 Stunden auf dem Wasser vergingen wie im Flug und auch die kleinste war erstaunlich ruhig und paddelte mit Papas Hilfe kräftig mit!

Nach einem kurzem Stopp auf dem Slawenspielplatz wieder, ging es hoch zum Dom, der Havelberg überragt und dort ins Prignitz-Museum.

Prignitz-Museum

Museum, das ist so ein bisschen eine Hassliebe unser 9jährigen zur Zeit, eigentlich mag sie Museen, aber zur Zeit ist es eher langweilig, wie sie sagt. Also war die Begeisterung über den Programmpunkt Besuch im Prignitz-Museum eher gering! Das änderte sich dann aber schnell, denn wir bekamen eine sehr kinderfreundliche Führung mit Frau Antje Reichel und schnell war Kind Nr.3 begeistert, denn in dem Museum gibt es viele Stationen wo die Kinder Sachen ausprobieren können, bauen und spielen können.

Foto: Jenny Freier

Als wir uns dann noch alle verkleideten und in die Rollen von Menschen im Mittelalter schlüpften war der Spaß groß, übrigens nicht nur bei den Kleinen, auch einige Große hatten Riesenspaß und manche füllten die Rollen wirklich gut aus, nicht war Nico?

Foto:Jenny Freier
Alle Freizeitspione verkleidet

Als es danach noch auf eine Schatzjagd durch das Museum ging waren alle restlos begeistert und groß und klein war angestachelt die verschiedenen Aufgaben zu lösen und die Freude war groß als der Schatz gefunden wurde!

Foto: Jenny Freier
Auf Schatzsuche im Prignitz-Museum

Danach ließen wir das Wochenende bei einem leckeren Essen ausklingen, bevor wir uns dann auf den Heimweg machten!

Fazit des Wochenendes als Freizeitspione in der Hansestadt Havelberg

Oftmals sind die spontanen Erlebnisse die besten und so war es auch an diesem Wochenende! Eine Menge Spaß gehabt, viel erlebt, eine Rückkehr in die Heimat und vor allem nette Leute kennengelernt! Danke an Björn, Marina und Jenny für das perfekt organisierte Wochenende. Danke auch allen die uns durch die verschiedenen Freizeitaktivitäten führten, wir drücken für jeden von euch die Daumen gut abzuschneiden!

Havelberg und die Region Elb-Havel-Winkel ist einfach schön und wir kommen bestimmt wieder, denn uns ist doch glatt am Wochenende eine neue Idee für eine nächste Reise gekommen!

Hinweis zur Transparenz:

Wir wurden eingeladen:  Unterkunft , Essen, Aktivitäten und Fahrtkosten wurden von der Lokale Aktionsgruppe Elb-Havel-Winkel übernommen. Das beeinflusste in keiner Weise unsere Berichte über das Wochenende.

Wart ihr den schon einmal in der Region Elb-Havel-Winkel?

Bücherkiste in Görlitz an einem ungewöhnlichem Ort

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3 Kommentare

  1. Liebe Ina,

    das Havelland ist eine Ecke, die ich noch viel zu wenig kenne. Meistens zieht es uns aus Berlin raus entweder nach Norden oder nach Süden. Der Westen bleibt irgendwie immer außen vor… Ich glaube, das sollte ich mal ändern. Kanufahren, aktives Museum und Naturerkundung – das ist ja alles genau nach unserem Geschmack. Danke für die Tipps!

    Liebe Grüße
    Angela

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